Aufgrund der Corona-Pandemie musste die IOAA 2020 in Kolumbien leider abgesagt bzw. auf das nächste Jahr verschoben werden. Um für die SchülerInnen wenigstens einen kleinen Ersatz zu schaffen, wurde ein alternativer Online-Wettbewerb durchgeführt – die Global e-Competition on Astronomy and Astrophysics. Dabei durfte nicht nur das fünfköpfige Nationalteam teilnehmen, sondern jedes Land war berechtigt, bis zu 10 SchülerInnen zu registrieren. Somit hatten auch einige Nachrücker die Chance, die einen Platz im Team bei der Finalrunde knapp verpasst hatten. Aufgrund von Terminschwierigkeiten war es allerdings nur für zwei Schüler des eigentlichen Teams möglich, bei der GeCAA mitzumachen. Insgesamt gingen für Deutschland 8 Schüler an den Start. In drei Online-Klausuren konnten sie ihr Wissen über Astronomie und Astrophysik unter Beweis stellen. Ergänzt wurde das Programm durch zwei Vorlesungen von Prof. Erin Kara (zum Thema Schwarze Löcher) und Astronautin Catherine Coleman, sowie ein Webinar von Dr. Elena Maria Rossi mit dem Thema „Physics and Astrophysics looking through the Gravitational Wave window from Space“.

Abgerundet wurde das Event durch die ebenfalls online durchgeführte Closing Ceremony, bei welcher sich mehrere Schüler über einen Preis freuen durften: Tobias Messer gewann eine Silbermedaille, Lukas Schicht holte Bronze und je eine Honourable Mention ging an Johann Collard, Arthur Collard, Christian Vogel und Ozan Semin. Herzlichen Glückwunsch!